Bei den Redemptoristen der Provinz St. Clemens wurde das Osterfest an vielen Orten sichtbar als Fest der Auferstehung begangen, getragen von den Tagen der Karwoche und geprägt von Gottesdiensten, Gebet und gemeinsamer Feier. Wir fokussieren uns hier auf das Kloster Wittem. Natürlich wurden die Karwoche und das Osterfest auch an den Standorten Bochum, Bonn, Kirchhellen und Gent würdig gestaltet.
Im Kloster Wittem war die Karwoche durch einen klaren Ablauf bestimmt, der den Weg von der Erinnerung an das letzte Abendmahl bis zur Osternacht und in den Ostersonntag hinein nachvollziehbar machte. Der Gründonnerstag wurde als Gedächtnis des letzten Abendmahls Jesu gefeiert. Am selben Tag war eine kurze Goede-Week- und Paasviering für ältere Menschen angekündigt, die in Zusammenarbeit mit In Harmony als Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz durchgeführt wurde und für weitere Teilnehmende offen war.
Der Karfreitag stand im Zeichen des Leidens und Sterbens Jesu; ein Kreuzweg war vorgesehen und endete mit Kreuzverehrung. Als zusätzlicher Akzent der Fastenzeit wurde in Wittem das Twaalvuurtje voor de Vrede mit dem Coventry-Gebet als Gebet um Versöhnung genannt, das am Karfreitag seinen letzten Termin hatte. Die Osternacht wurde in Wittem mit dem Entzünden einer neuen Osterkerze am Osterfeuer und der Weihe von neuem Taufwasser beschrieben.
Für den Ostersonntag wurden eine Feier bei Tagesanbruch und weitere Eucharistiefeiern über den Tag hinweg angekündigt, darunter eine Feier mit Chorgesang. Der Ostersonntag war zugleich als Amnesty-Sonntag ausgewiesen, verbunden mit dem Entzünden einer Amnesty-Kerze für Umar Khalid aus Indien, der seit 2020 ohne Prozess inhaftiert ist, und dem Hinweis auf Adressangaben für einen Gruß zur Ermutigung.
Der Ostermontag wurde in Wittem zusätzlich mit dem 300. Geburtstag des heiligen Gerardus Majella verbunden; angekündigt war eine festliche Eucharistiefeier unter dem Vorsitz von Bischof Ron van den Hout mit anschließendem Beisammensein. Der Blick über die Feiertage hinaus wurde durch wiederkehrende Gebetszeiten markiert, darunter ein Rosenkranzgebet für den Frieden sowie eine Eucharistiefeier in indonesischer Sprache zu Ehren Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe.
„Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“
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Auch das Jugendkloster Kirchellen wartete dieses Jahr wieder mit einem intensiven Programm für Kinder und Jugendliche auf.
Beim clemenspoort wurden die Tage mit vielen Feierlichkeiten begangen.