Stimmt das, was wir täglich in den Medien über „die Armen“ hören mit den Fakten überein? Sind auch wir von Vorurteilen geprägt?
Das Brunnenprojekt Hustadt in Bochum veranstaltete zusammen mit Kooperationspartnern im Stadtteil am 2. September einen Fachtag zum Thema Armutssensibilität. Schwerpunkt war die Kinder- und Jugendarbeit. Dr. Irina Volf, Direktorin des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) und spezialisiert auf die Armutsforschung, gab eindrückliche Impulse über die vielen Gesichter der Armut, über Armut im Lebenslauf und Voraussetzungen für eine effektive Armutsbekämpfung.
Die 26 Teilnehmenden kamen aus Bochum und anderen Ruhrgebietsstädten, sowie aus den Niederlassungen der Redemptoristen in Kirchhellen und Gent (B). Der Austausch wurde insbesondere dadurch interessant, weil Jüngere und Ältere, Vertreter aus Kindergärten, Schule, Stadtteilarbeit, Politik und nicht zuletzt aus der Sozialpastoral des Bistums vertreten waren. Sr. Ulrike der Garser Missionsschwestern und der Redemptorist P. Winfried konnten an diesem Tag spüren, in der Option für die Armen sind wir nicht allein.