Klostergemeinschaften

 

Die meisten Mitglieder der Provinz St. Clemens wohnen in Klöstern. Es gibt rund zwanzig Klöster in der Provinz, jedes mit eigener Geschichte und eigenem Charakter.
 

Klosterkirchen und Wallfahrtsorte

 

Zu einer Reihe Redemptoristenklöster gehören auch Pfarreien. Die pastorale Arbeit konzentriert sich dann meist um die Klosterkirche mit z.B. Beicht- und Gesprächsseelsorge, Liturgie und einem begrenzten Kursangebot. Das gilt auch für Klöster mit einem kleineren oder größeren Wallfahrtsort. Oft sind diese Orte von regionaler Bedeutung. Verschiedene Mitbrüder leisten von den Klöstern aus Dienste in umliegenden Pfarreien, Krankenhäusern und Altenheimen.

 

Seelsorge in der Diaspora

 

Eine Reihe Redemptoristenklöster in Deutschland haben immer eine wichtige Rolle gespielt in der sog. „Seelsorge in der Diaspora“ Dabei geht es um Unterstützung von Katholiken in überwiegend nichtkatholischen Gegenden, wo Katholisch sein nicht selbstverständlich ist. Im Moment gilt das noch für unsere Klöster in Salzgitter (Niedersachsen) und Heiligenstadt (einer katholischen Gegend in Thüringen). Hier arbeitet eine große Anzahl Mitbrüder in unterschiedlichen Seelsorgsaufgaben, z.B. in Krankenhäusern, im Sozialbereich, in Pfarreien und in der Ausbildung.

 

Seniorenklöster

 

Eine neue Entwicklung in den letzten Jahren ist die Errichtung sog. Seniorenklöster. Hier wohnen vor allem ältere Mitbrüder als eigene Kommunität in einem Teilbereich eines größeren Alten- oder Pflegeheims. Die tägliche Sorge für z.B. Gebäude und Personal ist dann der Organisation in Aufrag gegeben, von der man mietet. Auch hat die Gemeinschaft nicht mehr eine gemeinsame pastorale Verantwortung. Einzelne Mitbrüder sind, so lange ihre Gesundheit es zulässt, oft noch auf persönlichen Titel hin pastoral aktiv.

 

Verschiedene pastorale Tätigkeiten

 

In den meisten Klöstern sind Redemptoristen auch aktiv auf pastoralem Gebiet außerhalb des Klosters wie Pfarreien, Unterricht, Gefängnis oder bei Schwesternkongregationen. Das gilt auch für Redemptoristen, die allein wohnen, außerhalb eines Klosters. Oft unterhalten die Außenwohnenden wohl eine enge Verbindung zu einem Redemptoristenkloster in der Nähe. 


Notfallseelsorge
Seit vielen Jahren sind deutsche Redemptoristen in der Notfallseelsorge beziehungsweise der Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst aktiv. Es geht dann um einzelne Patres und Brüder in verschiedenen Klöstern. Es ist charakteristisch für diese Form der Arbeit, dass alle entweder in Löschgruppen der Feuerwehren, in den Rettungsdiensten und/oder in lokale ökumenische Notfallseelsorgegruppen eingebunden sind.

Telefonseelsorge Trier
Die Redemptoristen in Trier sind stark an der Telefonseelsorge beteiligt.
Sie haben seit 1975 diesen Service (Beicht-, Gesprächs- und Telefonseelsorge), der unter die Diözese Trier fällt, aufgebaut und geleitet. Das Team besteht jetzt aus vier Mitbrüdern und mehr als siebzig Ehrenamtlichen.
Siehe für weitere Informationen: www.telefonseelsorge-trier.de